Das altruistische Manifest

TAKE THE A•TURN!

Unter Altruismus verstehen wir

die Fähigkeit, sich aus der grundlegenden Einsicht, mit dem anderen verbunden zu sein, bedingungslos für den anderen einzusetzen.

In fast allem, was wir tun und brauchen, sind Menschen aufeinander angewiesen, um ein qualitatives und sinnvolles Leben zu führen. Im Laufe ihrer Geschichte hat die Menschheit ein einzigartiges Talent zur Zusammenarbeit entwickelt, das sich in komplexen und weitreichenden Kooperationen manifestiert, sowohl innerhalb der eigenen Gemeinschaft als auch gemeinschaftsübergreifend.

Vom Leiden zur Kooperation

Gleichzeitig stellen wir fest, dass es in der Welt sehr viel Schmerz, Angst und Leid gibt, als Folge von Armut, Ausbeutung, Krieg, politischen und finanziellen Manipulationen, Depressionen, Selbstmord... sowohl auf individueller als auch auf kollektiver Ebene. Ursache und Wirkung lassen sich in dieser unvollständigen Liste nicht so eindeutig unterscheiden. Unsere Neigung zur Kooperation führt also nicht a priori zu einer "besseren Welt". Solange sie nicht altruistisch inspiriert ist, kann sie auch Schmerz, Angst und Leid erzeugen, aufrechterhalten oder verstärken.

Stärkung unserer altruistischen Fähigkeiten

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Kinder schon in sehr jungen Jahren selbstloses Verhalten an den Tag legen. Sie lernen, dieses angeborene Verhalten zu mäßigen, nachdem sie soziale und kulturelle Normen verinnerlicht haben. Deshalb plädieren wir dafür, sich bewusst und aktiv zu unserer altruistischen Gesinnung zu bekennen und gemeinsam die Wende zu einer altruistischeren Gesellschaft zu vollziehen.

Wir glauben, dass eine altruistisch inspirierte Erziehung die Tür zu einem globalen und revolutionären Wandel in der Entwicklung der Menschheit hin zu mehr Empathie, selbstloser Fürsorge und Kooperation öffnen kann.

Homo relationis

Als menschliche Wesen sind wir nicht allein in unserer Beziehung zu anderen Menschen. Wir sind von unserer gesamten Umwelt abhängig und eng mit ihr verbunden. Ausgehend von unserem egozentrischen Erleben der Welt suchen wir nach Sinn und stellen uns Fragen nach unserem Platz im Kosmos. Deshalb stellen wir den Menschen gerne als homo relationisdar: Von der ersten Empfängnis an steht jeder Mensch, bewusst oder unbewusst, mit allem und jedem in Beziehung. Mit anderen Worten: Er ist immer und überall verbunden.

Wenn die Gegenseitigkeit in all diesen Zusammenhängen nicht ausreichend oder nicht als zweite Natur empfunden oder verstanden wird, geben wir unserer egozentrischen Veranlagung mehr Nahrung. Politische, kulturelle und ökonomische Systeme, die von dieser Arbeit profitieren, steuern oder unterstützen diese Prozesse.

Infolgedessen fügt der Mensch sich selbst, anderen und der Umwelt, in der er lebt, unsägliches Leid zu, auf die Gefahr hin, das Überleben von allem, was darin lebt und gedeiht, zu untergraben.

Altruistische Erziehung

Unsere Kinder sind die Erwachsenen von morgen. Durch altruistische Erziehung und Bildung wollen wir eine Veränderung in unserer Denkweise herbeiführen, einen Wandel in unserer Denkweise. Schließlich bestimmt die Art, wie wir denken, wie wir sprechen und handeln. Wir streben danach, dass jedes Kind geistig und körperlich selbstständig wird, Selbsterkenntnis erlangt und sich zu einer starken, ausgeglichenen und sozialen Persönlichkeit entwickelt, die glücklich und im Gleichgewicht mit sich selbst, mit den anderen und mit seiner Umwelt ist.

Das Engagement für die Entwicklung einer selbstlosen Denkweise ist für den Erwachsenen von heute ebenso wichtig. Dieser Prozess kann und muss daher breiter in der Gesellschaft initiiert werden durch Erziehung im Elternhaus (von Anfang an), durch Ausbildung, Bildung und Erziehung (außerschulisch, bei und/oder nach der Arbeit, in der Freizeit...).

Ein altruistischer Effekt

Jede Handlung, jede ergriffene Initiative sollte einen altruistischen Effekt haben, wie klein auch immer. Sowohl um die Lebensqualität jedes Einzelnen zu optimieren als auch um einen breiten und notwendigen Prozess der Wiederherstellung zum Wohle von Fauna und Flora einzuleiten, und dies aus einer tief empfundenen Verbundenheit mit der Natur im Ganzen und ihrer reichen Artenvielfalt im Besonderen.

Lassen Sie uns daher diesen Ausgang so schnell wie möglich und mit so viel wie möglich nehmen:

TAKE THE A•TURN!

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